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Anzuchtanleitung Auberginen

Die Aubergine stammt ursprünglich aus Asien, erfreut sich aber auch bei uns großer Beliebtheit. Ob frisch auf den Grill, eingelegt oder als Ofengemüse, die Früchte sind immer ein Genuss. Mit dieser schrittweisen, detaillierten Anleitung möchten wir Dir die Anzucht von Auberginen so einfach wie möglich machen.

DER RICHTIGE ZEITPUNKT

Auberginen haben eine relativ lange Keim- und Entwicklungszeit. Damit Du einen ordentlichen Ertrag hast und sich die Früchte gut entwickeln können, sollten Auberginen bereits im Januar vorgezogen werden.

DAS ZUBEHÖR

Verwende für die Aufzucht am besten eine Anzuchtschale mit transparentem Deckel oder ein Zimmergewächshaus. Da Auberginen zum Keimen eine recht hohe Temperatur benötigen, kannst Du auch eine Heizmatte verwenden. Sofern du einen geeigneten Standort für deine Anzucht hast ist das zwar nicht unbedingt erforderlich, trägt aber zu einer höheren Keimquote bei. Sogenannte Multitopfplatten oder kleine Anzuchttöpfe eignen sich hervorragend um die Gefäße zu bestücken. Mit Hilfe von Stecketiketten lassen sich die einzelnen Sorten auseinanderhalten.

DIE RICHTIGE ERDE

Die Wahl der richtigen Erde ist ein entscheidender Punkt für die erfolgreiche Anzucht. Komposterde ist z.B. vollkommen ungeeignet, da diese für die kleinen Pflanzen viel zu nährstoffreich ist. Außerdem könnte sich noch Ungeziefer in der Erde befinden, welches die kleinen Pflänzchen einfach auffressen würde. Wir empfehlen hier den Einsatz von Anzuchterde oder Jiffy® Quelltabletten. Diese Artikel sind im Vergleich zu herkömmlicher Erde zwar etwas teurer, bieten aber den optimalen Nährstoffbedarf für junge Pflänzchen.

JETZT GEHT´S LOS

Zuerst werden die Töpfe mit der Anzuchterde befüllt und leicht angedrückt.

Danach drückst Du mit einem Pikierstab oder einem ähnlichem Gegenstand die Pflanzlöcher in die Erde. Auberginen sollten etwa 0,2cm tief eingepflanzt werden.

Jetzt kannst Du die Samen in die Pflanzlöcher legen. Beschrifte die Stecketiketten, um die Sorten später nicht zu verwechseln. In einen 8x8cm Anzuchttopf kannst Du problemlos 10 Samenkörner aussäen.

Nun können die Pflanzlöcher verschlossen werden. Hierzu einfach mit dem Finger etwas Erde über das Loch schieben. Sobald die Löcher geschlossen sind, kannst Du die Erde nochmal leicht andrücken.

Wir bewässern unsere Töpfe von unten. Das hat den Vorteil, dass die Erde nicht aufschwemmt und die Samen nicht weggespült werden. Wir gießen einfach Wasser in die Anzuchtschale und warten, bis sich die Erde vollgesaugt hat. Achte darauf, dass kein Wasser in der Schale stehen bleibt, die Erde aber auch niemals vollständig austrocknet. Das Saatgut wäre sonst nicht mehr keimfähig. Alternativ kannst Du die Erde auch von oben mit Hilfe einer Sprühflasche feucht halten.

Das Saatgut benötigt zum Keimen ausreichend Wärme. 23-29 Grad sind für Auberginen ideal. Ein Platz auf einer Fensterbank über einer Heizung oder im Heizraum sind geeignete Standorte. Alternativ kannst Du auch ein beheiztes Gewächshaus verwenden. Der Deckel des Gewächshauses sorgt für ein gutes Klima. Um Schimmelbildung vorzubeugen, solltest Du zum Lüften den Deckel täglich für ein paar Minuten entfernen.

Sobald die Saat gekeimt hat ist der Deckel nicht mehr notwendig, Du solltest jetzt aber für ausreichend Licht sorgen. Ein Platz auf einer Fensterbank, Süd- oder West-Fenster, bei normaler Zimmertemperatur ist ideal. Sobald sich das zweite Blattpaar gebildet hat, können die Pflanzen pikiert werden.

 

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